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Hermann Buchner

Leutnant

 

* 30.10.1919 Salzburg

RK 20.7.1944 als Oberfeldwebel, DK 17.10.1943, EP 2.10.1942

 

Als Angehöriger der Österreichischen Luftstreitkräfte 1938 von der Luftwaffe übernommen. 1941 Jagdlehrer bei der Jagdschule 1 dann bei der Schlacht-Erg.Gruppe. Am 26.4.1942 ging er mit der 8./SG 1 an die Ostfront und machte am 7.5.1942 in Kertsch den ersten Feindflug. Mit seiner Schlachtstaffel (ab Oktober 1943 6./SG 2) flog er an der Ostfront 613 Einsätze. Ab 1.6.1944 führte er die 4./SG 2. Die meisten seiner Luftsiege erzielte er im April/Mai 1944 während der Abwehrschlacht auf der Krim. Bei der Ritterkreuzverleihung hatte er 46 Luftsiege, darunter eine US B-24 Liberator am 23.6.1944 in Rumänien, und war selbst fünfmal abgeschossen worden, dabei 2 Fallschirmabsprünge. Ferner hatte er u. a. 46 Panzer und 1 Panzerzug vernichtet. Im August wurde er als Lehrer zum SG 154 versetzt und ab 1.11.1944 beim Erprobungskommando Lechfeld auf Me 262 umgeschult. Bereits am 26.11.1944 gelang ihm der Abschuß eines Aufklärers P-38 Lightning. Im Dezember kam er zur lll./JG 7, wo er bis zum Kriegsende noch weitere 11 anglo-amerikanische Flugzeuge abschießen konnte. Er war zum Eichenlaub eingereicht worden.

631 Feindflüge.

58 Luftsiege, davon 45 an der Ostfront, 12 mit Me 262, 10 Viermots. Ferner 46 Panzer und 1 Panzerzug vernichtet

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