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Kurt Dahlmann

Major

 

 

* 4.3.1918 Königsberg/Ostpreußen

RK11.6.1944 als Hauptmann, EL (Nr. 711) 24.1.1945 als Major, DK (15.2.1943), EP (19.1.1942)

 

Er trat am 1.11.1937 als Offiziersanwärter in die Luftwaffe ein und flog seit August 1940 als Kampfflieger bei der 11./KG 4 (später in 11./KG 30 umbenannt) 159 Einsätze gegen England, im Mittelmeerraum und an der Eismeerfront, zuletzt als Staffelkapitän 9./KG 30. Im Juni 1943 übernahm er die 1./SKG 10, ab Oktober 1943 war er Kommandeur der 1./SKG 10, die im Verlauf des Krieges nacheinander in lll./KG 51 und NSGr. 20 umbenannt wurde. Dieser Verband flog mit FW 190 bei Nacht und bei Schlechtwetter Einsätze gegen Südengland und auf London. Während und nach der Invasion zeichnete er sich bei Einsätzen gegen Seeziele, als Nachtschlachttlieger, Tagjäger, Aufklärer in der Nah- und Fernnachtjagd und besonders bei Angriffen auf Brücken und Schleusen an der Westfront aus. Er konnte dabei große Erfahrungen im Einsatz schneller Einsitzer hinsichtlich Navigation, Zielfindung und Landeverfahren sammeln. Für seine persönlichen Erfolge auf über 200 Feindflügen und seine Führungsleistung erhielt er das Ritterkreuz. Am 7.12.1944 flog er in den Ardennen seinen 300. Einsatz und wurde mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Die letzten Feindflüge machte er im April 1945 in Mecklenburg.

350 Feindflüge. Keine Luftsiege

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