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Kurt Geisler

Hauptmann

 

28.1.1914 Hennersdorf Krs. Reichenbach/Niederschlesien, + 6./ 7.9.1943 bei Cambridge/England

RK 24.1.1943, EP 1.2.1943

 

Er war seit 1940 als Transportflieger im Einsatz und nahm im Mai 1941 am Kreta-Unternehmen teil. Das Ritterkreuz wurde ihm für seine Leistungen als Kommandeur der Lufttransportgruppe Don in Rußland verliehen, vor allem für die unbeschreiblich harten Versorgungslage in den Kessel von Stalingrad. Im Mai 1943 wurde er zum Kommandeur l./SKG 10 ernannt, die in verlustreichen Jabo-Einsätzen bei Tag und Nacht Ziele in England angriff. In der Nacht vom 6.17.9.1943 wurde er bei BurySt. Edmundsvon einem britischen Mosquito-Nachtjäger abgeschossen (FW 190 A-5, 840006, "gelbe 1") und fand dabei den Tod.

Sein älterer Bruder Oberstleutnant Rudolf Geisler erlag als Kommandeur Pionierbataillon 662 am 13.4.1944 in Kowel den in Rußland erlittenen Verwundungen. Am selben Tag wurde ihm das Eichenlaub verliehen.

Über 300 Feindflüge.

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