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Der Tod Willi Hachfelds

2. Dezember 1942, Bizerta Tunesien

 

"Bombenwilli", der Kommandeur der III. SKG 10 war gerade dabei zu starten als eine Me 109 eine Fahrstuhllandung auf dem überfüllten Platz machte. In Folge dessen konnte weder Willi die hinter ihm einschwebende Maschine sehen, noch der Me 109 Pilot die startende Fw 190, die im toten Winkel seiner linken Fläche lag sehen. So holte die Me 109 die startende Fw 190 ein, schlug mit dem linken Fahrwerk gegen die rechte Fläche des Jagdbombers - und setzte die Landung unbeirrt fort.

Nicht so glimpflich ging es für Willi Hachfeld ab. Seine Luftschraube berührte durch den Stoß der Me den Boden und die Maschine überschlägt sich. Der auslaufende Kühlstoff entzündete sich sofort. Zwar war ein Kübelwagen mit Helfern schnell zur Stelle, aber dies reichte nicht aus um die Fläche anzuheben um den eingeschlossenen Hachfeld aus der Maschine zu befreien. Bevor weitere Hilfe zur Stelle war brannte die Maschine lichterloh und die Munition an Bord der Maschine entzündete sich. Ein Wart brach in der Brust getroffen tot zusammen, ein weiterer wurde am Oberschenkel verletzt. Weitere Rettungsversuche waren unmöglich und Hptm. Willi Hachfeld verbrannte elendig in der Maschine (Fw 190 A-3 , Werknummer 2195). Die Bombe explodierte entgegen anderen Berichten hierbei jedoch nicht.

(Die einzige Me 109 die an disem Tage als beschädigt gemeldet wurde war eine G-4 trop des JG 53, Werknummer 16078 mit 70% Beschädigung)

 

650 Feindflüge, davon 230 Jabo Einsätze

11 Luftsiege, davon 8 an der Ostfront

32 Flugzeuge am Boden zerstört

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