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Karl Kennel

Major

 

 

17.1.1914 Pirmasens/Pfalz

RK 19.9.1943 als Oberleutnant, EL (Nr. 666) 25.11.1944 als Hauptmann, DK 16.3.1942, EP 9.9.1941

 

Er trat 1935 in die Luftwaffe ein und kam im Mai 1938 als Unteroffizier zum Jagdgeschwader "Schlageter". Im Dezember 1938 wechselte er zur Zerstörerwaffe über und flog mit der 1./ ZG 26 im Westen, auf dem Balkan und in Rußland, wobei er zwei Abschüsse in Frankreich und gegen England und einen auf dem Balkan erzielte. Am 1.6.1941 wurde er zum Leutnant befördert. Von April bis September 1942 war er Staffelkapitän in der Erg.Zerstörer-Gruppe in Deblin-lrena. Dann übernahm er die 5./SchIG. 1, die im Mittel- und Südabschnitt der Ostfront eingesetzt war. Das Ritterkreuz wurde ihm nach 28 Luftsiegen verliehen. Im Oktober 1943 wurde er Kommandeur der l./SG 152, mit der er auch Einsätze in der Reichsverteidigung im Raum Wien flog. Ab 29.7.1944 führte er die ll./SG 2 als Kommandeur. Diese Gruppe hatte den Jagdschutz für Rudel und seine Panzerjagdstaffeln zu stellen. Bei der Kühnheit der Rudelschen Einsätze war dies eine sehr schwere Aufgabe, die er mit seinen Männern hervorragend löste, wobei die Gruppe zahlreiche Luftsiege erzielen konnte. Die Verleihung des Eichenslaubs war nicht zuletzt die äußere Anerkennung dieser Erfolge. Am Vormittag des 8.5.1945 flog er seinen letzten Einsatz.

957 Feindflüge

34 Luftsiege, davon 3 im Westen

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